dresdner beiträge zur soziologie


Herausgeber:

Guido Mehlkop
Stephan Hein
Dominik Schrage


Verlag:

MV-Wissenschaft
Verlagshaus Monsenstein & Vannerdat
Münster


Erschienene Bände:

Band 1:
Die Flut. Diskursanalysen zum
Dresdner Hochwasser im August 2002
(Hrsg. Dominik Schrage)
128 S., 12,50 EUR
ISBN 3-86582-172-3
Münster 2005

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Band 2:
"Realität" der Klassengesellschaft -
"Klassengesellschaft" als Realität?

(Hrsg. Gunther Gebhard, Tino Heim, Karl-Siegbert Rehberg)
348 S., 17,50 EUR
ISBN 978-3-86582-434-9
Münster 2007

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Band 3:
Unterstützung und Ausgrenzung durch sozialen Zusammenhalt
(Hrsg. Guido Mehlkop und Peter Graeff)
154 S., 13,80 EUR
ISBN 978-3865827135
Münster 2008

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Band 4:
Wissenschaftsdynamik: disziplinäre Entwicklung am Beispiel der Ozonforschung
(Hrsg. Jost Halfmann, Falk Schützenmeister, Verena Poloni, Jobst Conrad)
178 S., 13,80 EUR
ISBN 978-3865825841
Münster 2010

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Kontakt:

Die Dresdner Beiträge zur Soziologie sind eine unabhängige Schriftenreihe, in der soziologische Forschungsergebnisse und Debattenbeiträge aus Dresden erscheinen. Soziologische Forschungen und Diskussionen beziehen sich in Dresden - wie in anderen Städten - mittelbar oder unmittelbar auf das Institut für Soziologie der Universität (soweit vorhanden) und die dort als Studierende, Forschende und Lehrende Tätigen. Viele interessante Forschungen und Diskussionen finden jedoch - von den institutionellen Mechanismen eines Universitätsinstituts aus gesehen - in Randzonen statt: Sie beziehen sich zwar auf Lehrveranstaltungen oder am Institut bearbeitete Forschungsthemen, entwickeln diese aber nicht im Rahmen der Routinen des Lehrbetriebs, sondern unabhängig davon weiter. Die Ergebnisse studentischer Forschungsarbeiten gehen oftmals über die Wiedergabe von Lerninhalten hinaus und haben das Potential, auch über die Lehrveranstaltungen hinaus auf Interesse zu stoßen; Diskussionen in Seminaren und Colloquia und die sie zum Ausdruck bringenden Positionspapiere können über die Lehre oder Betreuung von Abschlußarbeiten hinaus aktuelle Fragen aufgreifen, die in den Periodika des Faches so (noch) nicht thematisiert werden; und die Forschungsarbeit von Doktoranden findet oftmals außer Sichtweite der Routinen des Lehrbetriebes statt.
Die Etablierung des print on demand-Verfahrens in der Buchproduktion, das die kostengünstige Herstellung kleiner Auflagen erlaubt, eröffnet die Möglichkeit, soziologische Beiträge aus Dresdner Kontexten, die über diese Kontexte hinaus von Interesse sein könnten, für ein breiteres, an der Soziologie interessiertes Publikum zugänglich zu machen. Damit ist aber auch die Aufforderung verbunden, die Beiträge den Qualitätsstandards wissenschaftlicher Publikationen entsprechend auszuarbeiten. Deshalb verstehen sich die Dresdner Beiträge auch nicht als Skriptenreihe (im Sinne eines verlängerten Fotokopiergeräts) oder als sicherer Publikationsort für Abschlußarbeiten ohne Ansehung der Qualität. Die Herausgeber werden aus diesem Grund die an sie herangetragenen Publikationsideen auf ihre fachliche und sprachliche Qualität hin prüfen und dabei gegebenenfalls auf externen Sachverstand zurückgreifen.
Die Dresdner Beiträge sind für alle soziologischen Theorieperspektiven, Methoden, Reflexionsformen und Themen offen; sie gründen auf der Überzeugung, daß die Soziologie plurale Methodenverständnisse und Theorieperspektiven braucht, und daß die Qualität eines Beitrags nicht von der institutionellen Machtstellung eines Ansatzes abhängig ist, sondern von der Plausibilität seiner Fragestellung und der Transparenz seiner Durchführung sowie Überzeugungskraft seiner Argumente.